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Kopfkino - Drehbuch oder Improvisationstheater?

von nekiya

 

„Bitte sei der Regisseur meiner Phantasie“… denkt sich so mancher Sub und hofft im Stillen, der Top möge in der Lage sein, die geheimsten Gedanken nicht nur zu erraten, sondern auch noch wunschgemäß in die Tat umzusetzen. Noch komplizierter wird es, soll der aktive Partner das „Drehbuch“ des Subs übernehmen und gleichzeitig dennoch genau das machen, was er selbst will. Vorhang auf für einige Gedanken zu dieser Art des Aktes - der Gratwanderung zwischen Programm und Spontaneität.

Kopfkino, ein Begriff der wohl jedem bekannt ist, der sich für S/M in irgendeiner Form interessiert. Bei manchen steht die Phantasie ganz am Anfang, andere erleben zuerst Reales und bauen darauf ihre Gedanken auf - oder sie übernehmen einfach Vorstellungen anderer durch erotische Geschichten oder andere Medien.

Es gibt verschiedene Wege, mit den „Gedanken“ im Kopf umzugehen. Der Eine entscheidet sich dafür, dass es eben nur Phantasien bleiben sollen, während der Andere versucht, diese auch tatsächlich in die Realität umzusetzen. An und für sich spricht nichts dagegen, sein Kopfkino auch außerhalb der eigenen Phantasie laufen zu lassen, liegt es innerhalb des Legalen und findet man einen Partner, der entsprechend bereit ist, den eigenen Film zu realisieren. Allerdings können auch im Zwischenspiel der betroffenen Akteure ganz gewaltige Probleme auftreten.

An erster Stelle wäre da eine mangelnde Kommunikation zu nennen. Klar, wer wünscht sich das nicht, dass der Partner die geheimsten Gedanken errät und dann natürlich auch sofort in die Tat umsetzt? Doch, realistisch betrachtet, sind die wenigsten Menschen Telepathen oder haben ein so starkes Einfühlungsvermögen, um sich aus winzigen Andeutungen, oder schüchternem Gedruckse ein klares Bild von der Gedankenwelt ihres Partners machen können.

Und da jeder Mensch anders ist, sind auch die Phantasien unterschiedlich und Verallgemeinerungen wie „Aber ich dachte, Du bist maso, da muss Dir das doch gefallen!“ helfen auch nicht weiter. Also heißt es reden, reden, reden, auch wenn es vielleicht noch so schwer fällt. Denn, wer sein persönliches Kino verwirklicht haben möchte, der sollte tunlichst zuerst das Drehbuch veröffentlichen.

Des weiteren ereifern sich viele, dass das Nachspielen von Phantasien, wenn es dabei einen festen Ablauf gibt, nichts mehr mit Spontaneität zu tun habe. Dabei schließt sich dies in keiner Weise aus. Man kann sich ja schließlich ganz spontan dazu entschließen, Phantasien wahr werden zu lassen. Außerdem kann sich ein geplantes Szenario plötzlich verändern. Möglicherweise stellt man ja mittendrin fest, dass das Ganze in der Phantasie einfach schöner war und beschließt, doch lieber zu improvisieren.

(...Fortsetzung)

 

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