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Kein Weg ohne Geschichte

von nekyia

 

Dass ich „anders“ bin, als viele Andere, weiß ich schon lange. Vieles ging mir früher schon durch den Kopf und geht mir auch noch heute. Warum empfinde ich Dinge erregend, die andere ablehnen? Wieso erregen ausgerechnet mich Gedanken, die so manche als „Gewalt“ bezeichnen würden? Die Frage, ob ich normal bin, stelle ich mir jedoch nicht mehr – ich bin normal und ich bin nicht geistesgestört… ich bin eine Frau, die eine besondere Neigung hat und die es inzwischen geschafft hat, entsprechend dieser Neigung leben zu können.

Bei mir begann „es“ schon in der Kindheit. Ich merkte, dass ich ein „kribbeliges“ Gefühl hatte, wenn mich z.B. eine Strafe erwartete, oder ich meine Schwester solange provozierte, bis sie mir eine Ohrfeige gab. Später dann habe ich zusammen mit einer Freundin nette kleine Bestrafungsszenen durchgespielt ganz nach dem Motto: Wir sind unartig und haben Strafe verdient. Bei dem Gedanken daran muss ich heute noch lächeln und frage mich oft, was wohl aus der Freundin von damals geworden ist.

Ich wurde älter und die Pubertät holte auch mich ein, obwohl ich schon ein richtiger „Spätzünder“ war. Ich sammelte erste sexuelle Erfahrungen, jedoch völlig ohne irgendwelche Tendenzen zu BDSM. Aber In meinem Kopf kreisten stets die gleichen Gedanken und Gefühle. „Warum nur, ist er immer so vorsichtig? Weshalb nimmt er soviel Rücksicht?“ Die eigenen Wünsche in Worte zu fassen, war mir damals unmöglich. Ich versuchte es also auf eine andere Art und Weise, indem ich „ihn“ ärgerte, kitzelte und provozierte. Dadurch erhoffte ich mir, dass er irgendwann Paroli bieten würde. Dies geschah jedoch nicht. So wurden auch diese Wünsche und Gedanken in die hinterste Ecke meines Kopfes verdrängt.

Dass man auf diese Art und Weise natürlich nicht glücklich werden kann wurde deutlich als ich jemanden kennen lernte, der meine Phantasie beflügelte… und von dem ich annahm, dass er meine Neigung eventuell teilen könnte. Das erste Mal vertraute ich meine Gedanken jemanden an, in der Hoffnung verstanden zu werden. Fatalerweise war dieser Mensch zwar offen für Neues, hatte aber mit dem Thema an sich noch nie etwas zu tun gehabt. Zudem verspürte er damals wohl auch nicht den Wunsch, sich zu informieren. Ich versuchte/wir versuchten es trotzdem. Aber der Versuch, mir meine Wünsche zu erfüllen endete in einer, für uns beide nicht so glücklichen Situation.

(...Fortsetzung)

 

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